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Stabilität im Stromnetz – auch wenn Sonne und Wind Pause machen

Damit das Netz jederzeit zuverlässig funktioniert, braucht es einen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage. Genau hier setzt der Regelreservemarkt an: Er sorgt für Balance und eröffnet gleichzeitig attraktive Chancen für Betreiber:innen von Energiespeichern und Anlagen. Wer die technischen Anforderungen erfüllt, leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität, sondern kann zusätzlich neue Einnahmequellen erschließen.

Regelenergie vermarkten – wirtschaftlich und nachhaltig

Der Regelreservemarkt in Österreich ist ein wichtiger Bestandteil des Strommarktes, da er hilft, das Gleichgewicht zwischen Stromerzeugung und -verbrauch zu gewährleisten. Die Austrian Power Grid (APG) ist für die Ausschreibungen und die Beschaffung der Regelenergien verantwortlich. Es gibt verschiedene Arten von Regelenergien, darunter Primär-, Sekundär- und Tertiärregelung, die je nach Bedarf aktiviert werden.

Teilnehmer am Regelreservemarkt müssen bestimmte technische und organisatorische Voraussetzungen erfüllen, um präqualifiziert zu werden. Die Vergütung erfolgt für die Bereitstellung und Aktivierung der Regelenergie.

Illustration zum Regelenergiemarkt: Eine Waage zeigt das Gleichgewicht zwischen Stromverbrauchern (Häuser) und Stromerzeugern (PV-Anlagen, Wasserkraftwerk).

Teilnahme am Regelreservemarkt

Um am Regelreservemarkt teilnehmen zu können, müssen klar definierte Voraussetzungen erfüllt werden. Unternehmen oder Betreiber:innen von Stromanlagen und Energiespeichern müssen nachweisen, dass ihre Anlagen zuverlässig Regelenergie bereitstellen können. Dafür ist eine sogenannte Präqualifikation erforderlich, die ebenfalls von der Austrian Power Grid durchgeführt wird.

Ein zentraler Aspekt ist die Mindestleistung von 1 Megawatt (MW). Diese Leistung muss regelbar sein und kann auch durch den Zusammenschluss mehrerer dezentraler Anlagen erreicht werden – etwa durch Batteriespeicher, Kleinwasserkraftwerke oder Ladeinfrastruktur.

Illustration zum Regelenergiemarkt: Eine Waage zeigt das Gleichgewicht zwischen Stromverbrauchern (Häuser) und Stromerzeugern (PV-Anlagen, Wasserkraftwerk).

Der erste Schritt zur Teilnahme: die Präqualifikation

Nur wer präqualifiziert ist, darf mitmachen – und damit zusätzliche Einnahmen für die Bereitstellung und Aktivierung der Regelenergie erzielen.

Bevor ein Anbieter am Regelreservemarkt teilnehmen darf, muss er nachweisen, dass er technisch und organisatorisch in der Lage ist, Regelleistung zuverlässig bereitzustellen. Dieses Verfahren nennt man Präqualifizierung.

Die Anforderungen umfassen unter anderem:

Mindestens 1 Megawatt (MW) regelbare Leistung

Zuverlässige Kommunikation und Steuerung

Schnelle Reaktionszeiten

Sichere IT-Infrastruktur

Was bringt die Teilnahme am Regelreservemarkt?

Die Teilnahme am Regelreservemarkt bietet attraktive Vorteile – sowohl wirtschaftlich als auch für die Energiewende:

Zusätzliche Einnahmen

  • Vergütung für die flexible Bereitstellung von Regelenergie (auch wenn sie nicht aktiviert wird)

  • Zusätzliche Vergütung bei Aktivierung der Regelenergie

Effiziente Nutzung bestehender Anlagen

  • Bestehende Batteriespeicher, Kleinwasserkraftanlagen sowie Ladeinfrastruktur können wirtschaftlich sinnvoll eingebunden werden.

  • Auch kleinere Anlagen können durch Zusammenschluss, beispielsweise zu einem Schwarmspeicher, teilnehmen.

Beitrag zur Netzstabilität

  • Aktive Unterstützung eines zuverlässigen und stabilen Stromnetzes

  • Förderung der dezentralen Energieversorgung und Integration erneuerbarer Energien

Zukunftsorientiertes Geschäftsmodell

  • Teilnahme am Regelreservemarkt ist ein Schritt in Richtung intelligenter Energienutzung

Regelenergie nutzen – Chancen sichern

Nach erfolgreicher Präqualifikation kannst auch du Regelenergie bereitstellen und vergütet bekommen – ein attraktives Modell für zusätzliche Erlöse.enox.powerhive unterstützt dich dabei, damit du schnell, sicher und erfolgreich am Regelreservemarkt aktiv werden kannst.

Häufig gestellte Fragen